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Gleitsicht­kontakt­linsen

Die bequeme Alternative zur Gleitsichtbrille

Ab der zweiten Lebenshälfte verliert die Linse an Elastizität. Das führt dazu, dass es für das Auge immer schwieriger wird, sich auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen. Vor allem das Lesen von Zeitschriften oder Büchern fällt immer schwerer. Dies ist daran erkennbar, dass man beispielsweise die Zeitschrift weiter entfernt hält, um das Geschriebene scharf zu sehen. Setzt die sogenannte Alterssichtigkeit auch „Presbyopie“ genannt ein, ist eine Lesebrille nötig.

Was aber, wenn zur Alterssichtigkeit auch eine Kurzsichtigkeit hinzukommt? Dann benötigen Sie nicht zwei unterschiedliche Brillen, denn das ständige Wechseln von Fernbrille und Lesebrille ist unpraktisch. Die Lösung ist eine Gleitsichtbrille, die das Sehen im Nah- und Fernbereich ermöglicht. Möchten Sie allerdings auf eine Brille verzichten, sind Gleitsichtkontaktlinsen die bequeme Alternative zur Gleitsichtbrille.

Grenzenloses Seherlebnis

Gleitsichtkontaktlinsen sind für unterschiedliche Sehdistanzen optimiert, sodass Sie bei einer Kombination aus Kurz- und Alterssichtigkeit sowohl nah als auch fern gelegene Gegenstände mühelos scharf sehen können. Wie bei einfachen Kontaktlinsen sind Gleitsichtkontaktlinsen als Monats- oder Tageslinsen erhältlich. Darüber hinaus unterscheidet man zwischen multifokalen und bifokalen Gleitsichtkontaktlinsen. Welche Linsen für Sie die passenden sind, finden wir in einem persönlichen Gespräch heraus.

Sie sind sich unsicher, ob Kontaktlinsen für Sie infrage kommen?

Wir bestimmen Ihren Linsentyp, ermitteln die perfekte Passform und bestellen Ihnen ein Kontaktlinsen-Set zum kostenlosen Probetragen.

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Es gibt zwei Arten von Gleitsichtkontaktlinsen

Multifokale Kontaktlinsen

Multifokale Kontaktlinsen sind Gleitsichtkontaktlinsen, die mehrere Dioptrie-Bereiche in einer Linse vereinen. Die verschiedenen Sehbereiche sind ringförmig auf der Kontaktlinse angeordnet. Je nach Hersteller ist der Nahbereich in der Mitte der Linse platziert und der Fernbereich außen herum oder umgekehrt. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, dass die Sehbereiche abwechselnd kreisförmig auf der Kontaktlinse angeordnet sind. Multifokallinsen ermöglichen somit ein stufenloses Seherlebnis. Das heißt, Sie können sowohl nahe und ferne Objekte als auch Gegenstände in mittlerer Entfernung scharf sehen.

Für das Scharfe sehen ist das Gehirn zuständig. Es wählt den benötigten Sehbereich automatisch aus. Dieser Prozess muss allerdings erst erlernt werden, daher benötigt das Verwenden von multifokalen Gleitsichtkontaktlinsen auch etwas Eingewöhnungszeit. Geben Sie also sich, Ihren Augen und Ihrem Gehirn die nötige Zeit dafür.

Bifokale Kontaktlinsen

Bifokale Kontaktlinsen bestehen im Vergleich zu multifokalen Kontaktlinsen nicht aus mehreren Dioptrie-Bereichen, sondern lediglich aus zwei Sehbereichen. Im unteren Drittel der bifokalen Kontaktlinse befindet sich ein eingeschliffener Nahsichtteil. Blickt der Kontaktlinsenträger nach unten, kann der nah gelegene Gegenstand scharf gesehen werden. Der obere Bereich der bifokalen Linse hilft dem Träger, weit entfernte Objekte scharf zu sehen.

Der Übergang von nah zu fern erfolgt mit bifokalen Kontaktlinsen immer abrupt. Das scharfe Sehen von Gegenständen in mittlerer Entfernung ist mit bifokalen Linsen je nach Sehschwäche daher nur schwer oder gar nicht möglich.

Professionelle Kontaktlinsenanpassung und Beratung

Um die passenden Kontaktlinsen für Sie zu finden, ist das persönliche Gespräch mit einem Optiker sehr wichtig. Dieser kann anhand der Augenform, der Beschaffenheit Ihrer Augen, des Tränenfilms und weiteren Merkmalen geeignete Linsen empfehlen. Auch die exakte Bestimmung Ihrer Sehstärke ist bei Gleitsichtkontaktlinsen besonders wichtig.

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